Im Gutachten war zu klären, ob tatsächlich EU-Vorgaben den in Deutschland geplanten Stromnetzausbau zwingend erforderlich machen.

Fazit:

  • Der geplante massive Ausbau von grenzüberschreitenden Leitungen ist NICHT zwingend wegen EU-Vorgaben erforderlich.
  • Wenn allerdings die deutschen grenzüberschreitenden Stromleitungen ohne zwingende EU-Notwendigkeit massiv ausgebaut werden, resultiert dadurch eine Notwendigkeit, innerdeutsche Zubringerleitungen auszubauen.
  • Die Begründungen der deutschen EU-Vorhaben von gemeinsamem Interesse haben wesentliche Defizite.
  • Bleiben bei der Energiewende die Kosten des Netzausbaus weiterhin unberücksichtigt, gibt es keine Anreize, kostengünstigere Alternativen zu nutzen.
  • Laut den Kosten-Nutzen-Analysen der europäischen Übertragungsnetzbetreiber ENTSOE sind die Kosten von SuedOstLink in allen Szenarien größer als der Nutzen. Deshalb darf der SuedOstLink gemäß EU-Vorgaben nicht gebaut werden.
  • Schon wegen des völligen Fehlens der in den EU-Verordnungen geforderten Kosten-Nutzen-Analysen sind die geplanten Leitungen Ostbayernring Redwitz – Schwandorf und Pleinting – St. Peter/Österreich nicht zwingend wegen EU-Vorgaben erforderlich.
Der geplante Stromnetzausbau ist NICHT alternativlos. Es gibt wirksame und kostengünstigere Alternativen.



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