Der Bundesbedarfsplan Strom hat auch in seiner Anfang 2021 aktualisierten Fassung die energiewirtschaftliche Notwendigkeit und den vordringlichen Bedarf sowohl für das Gleichstrom-Erdkabel SuedLink als auch für die Drehstrom-Freileitung Mecklar – Dipperz – Bergrheinfeld gesetzlich festgelegt. In diesem Gutachten wird untersucht, ob beide Leitungen zwingend erforderlich sind und mit welchen Maßnahmen ihr Bau vermieden werden kann.

Im Gutachten war zu klären, ob tatsächlich EU-Vorgaben den in Deutschland geplanten Stromnetzausbau zwingend erforderlich machen.

Fazit:

  • Der geplante massive Ausbau von grenzüberschreitenden Leitungen ist NICHT zwingend wegen EU-Vorgaben erforderlich.
  • Wenn allerdings die deutschen grenzüberschreitenden Stromleitungen ohne zwingende EU-Notwendigkeit massiv ausgebaut werden, resultiert dadurch eine Notwendigkeit, innerdeutsche Zubringerleitungen auszubauen.
  • Die Begründungen der deutschen EU-Vorhaben von gemeinsamem Interesse haben wesentliche Defizite.
  • Bleiben bei der Energiewende die Kosten des Netzausbaus weiterhin unberücksichtigt, gibt es keine Anreize, kostengünstigere Alternativen zu nutzen.
  • Laut den Kosten-Nutzen-Analysen der europäischen Übertragungsnetzbetreiber ENTSOE sind die Kosten von SuedOstLink in allen Szenarien größer als der Nutzen. Deshalb darf der SuedOstLink gemäß EU-Vorgaben nicht gebaut werden.
  • Schon wegen des völligen Fehlens der in den EU-Verordnungen geforderten Kosten-Nutzen-Analysen sind die geplanten Leitungen Ostbayernring Redwitz – Schwandorf und Pleinting – St. Peter/Österreich nicht zwingend wegen EU-Vorgaben erforderlich.
Der geplante Stromnetzausbau ist NICHT alternativlos. Es gibt wirksame und kostengünstigere Alternativen.

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Unter Berücksichtigung des Netzentwicklungsplans 2012
MV-Verlag, Münster, 08/2012
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Von der Sozialkostentheorie zum umweltpolitischen Steuerungsinstrument - Boden- und Raumbelastung von Hochspannungsleitungen; zusammen mit E. Nießlein und G.M. Obermair. Nomos-Verlag, Baden-Baden, 1989. 360 S.

Systemanalytische Einführung in die Energieökonomie.

Vieweg-Verlag, Wiesbaden, 1988. 194 S.

zusammen mit G. Leach, G.M. Obermair und L. Hoffmann. Butterworths, Guildford, Surrey, England, 1986. 200 S.

Zusammen mit G.M. Obermair und D. Gröhn.

Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg/New York/Tokyo, 1985. 190 S.

Heidelberger Taschenbücher Nr. 209, Springer-Verlag Berlin/Heidelberg/New York, 1981. 140 S.

 

Zusammen mit A. Jarass, G. Obermair und L. Hoffmannn. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg/New York, 1980; berichtigter Nachdruck 1981. 272 S.

Wind Energy - An Assessment of the Technical and Economic Potential. A Case Study for the Federal Republic of Germany, commissioned by the International Energy Agency. Springer Verlag, Berlin/Heidelberg/New York, 1981. 209 S. (Inhaltliche Überarbeitungen gegenüber der dt. Fassung).

Die englische Fassung erschien auch in russischer Übersetzung bei MIR-Publishing Company, Moscow, 1982. 256 S.

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