Update nach der USA-Steuerreform 2018. Betriebsberater, Heft 08/2018, S. 412-418

Der Beitrag aktualisiert die in Betriebsberater (BB), Heft 48/2017 gezeigten Ergebnisse. In den USA wurde ab 2018 der nominale Körperschaftsteuersatz von bisher 35% auf 21 % gesenkt (zzgl. durchschnittlich rund 6%-Punkte der USA-States). Die nominalen Einkommensteuersätze wurden ebenfalls deutlich gesenkt, zusätzlich erhalten gewerbliche Personengesellschaften einen Freibetrag von bis zu einem Fünftel ihres zu versteuernden Einkommens. Im Gegenzug wurden eine Reihe von Maßnahmen gegen Steuervermeidung eingeführt, u.a. die deutsche Zinsschranke (fast wörtlich) und die deutsche Mindestbesteuerung (mit 80% statt 60% Verlustnutzung wie in Deutschland), eine verstärkte Besteuerung von im Ausland ansässigen Tochtergesellschaften etc. Im Ergebnis wird der tatsächlich gezahlte Steuersatz von US-Körperschaften im Jahr 2020 bei rund 16% liegen und damit nur geringfügig niedriger als in Deutschland.

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