Offene Grenzen und hohe Sozialstandards sind ein systematischer Widerspruch. Offene Grenzen gehen zu Lasten der typischen Wählerschaft von SPD und Linken, nämlich zu Lasten der kleinen Leute in Deutschland: Ihre Löhne werden gedrückt, ihre Wohnungssituation verschlechtert, die Ausbildungschancen ihrer Kinder verschlechtert. SPD und Linke werden beide in die Bedeutungslosigkeit verschwinden, wenn sie nicht grundlegend umdenken und wieder echte Interessensvertreter der kleinen Leute werden: Asylrecht bleibt, alles andere wird kontingentiert, Zuwanderung von Qualifizierten in Ergänzung, Abschiebungen werden durchgesetzt (so der Vorschlag des Mainzer Arbeitsrechtsanwalts F. STOFFERS).

Im Dezember 2018 wollen die Bundesregierung und die meisten übrigen UN-Mitgliedsländer in Marokko ein Globales Abkommen zur Förderung der Arbeitsmigration unterzeichnen: "Das Migrationsabkommen als letzter Sargnagel für die linken Parteien. Förderung der Arbeitsmigration nach der Façon der im Weltwirtschaftsforum organisierten Großkonzerne, wie sie sich im UN-Migrationsabkommen niederschlägt, schadet sowohl den Arbeitnehmern in den Zielländern als auch den Herkunftsländern der Migranten. Nutznießer sind die Unternehmen und Kapitalbesitzer in den Industrieländern. Linke Parteien, die so etwas mittragen, sind dem Untergang geweiht und haben ihn verdient.", so Norbert HÄRING, Handelsblatt-Redakteur.
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