ew – Magazin für die Energiewirtschaft, 06/2016, S. 56-60

 

Früher wurde der Strom meist außerhalb der Verbrauchsregion erzeugt, und eine Netzverstärkung oder ein Leitungsneubau wurde nur bei einer deutlichen Erhöhung des örtlichen Stromverbrauchs erforderlich. Mittlerweile verursacht der massive Ausbau der erneuerbaren Energien immer häufiger den regionalen Netzausbaubedarf, da die zunehmende erneuerbare Stromeinspeisung nicht mehr in der Region verbraucht werden kann und deshalb über das 110-kV-Hochspannungsnetz zum nächsten Einspeisepunkt in das überregionale 380-kV-Höchstspannungsnetz übertragen werden muss. Im Folgenden wird ein Verfahren für den regionalen Stromnetzausbau erläutert, das eine Abwägung zwischen einem Leitungsneubau und einer Verstärkung bestehender Leitungen vornimmt.

 

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