Stadt und Gemeinde, 06/2016, S. 289-291

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In einem Bewertungsverfahren wurde für einen regionalen Stromnetzausbau untersucht, ob ein Leitungsneubau oder eine Verstärkung der bestehenden Leitungen erfolgen sollte. Beispielhaft wird dabei anhand einer ganz konkreten regionalen Netzausbauplanung untersucht, ob bei einem weiteren massiven Ausbau der erneuerbaren Stromproduktion eine neue 110-kV-Leitung erforderlich und sinnvoll ist oder ob nicht besser Alternativen realisiert werden sollten. In dem Beispielfall der Stadt Kirchheimbolanden ist es kostengünstiger, statt einer neuen

110-kV-Leitung das bestehende Leitungssystem geeignet zu verstärken. Für die Kommune in der Nordpfalz konnte festgestellt werden, dass der zulässige Stromtransport durch eine Verstärkung der bestehenden 110-kV-Leitung kostengünstig erhöht werden kann. Die Maßnahmen zur Ertüchtigung der bestehenden Leitung, nämlich Ersatz der bestehenden Leiterseile durch Hochtemperaturleiterseile sowie Leiterseiltemperaturmonitoring, sind deutlich kostengünstiger als ein geplanter Neubau einer 110-kV-Leitung und gewährleisten einen hohen Sicherheitspuffer.

 

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